Zeise: Geld

Lucas Zeise
Geld – der vertrackte Kern des Kapitalismus
Versuch über die politische Ökonomie des Finanzsektors

2., unveränderte Auflage
Neue Kleine Bibliothek 155, 192 Seiten
EUR 12,90 [D] / EUR 13,40 [A] / SFR 18,90


ISBN 978-3-89438-444-9

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Lucas Zeise,

*1944. Finanzjournalist seit mehr als zwanzig Jahren. Hat Volkswirtschaft studiert und im Laufe seines Berufslebens u. a. für das japanische Wirtschaftsministerium, die deutsche Aluminiumindustrie und die Frankfurter »Börsen-Zeitung« gearbeitet. War an der Gründung der »Financial Times Deutschland« beteiligt und schreibt in ihr noch eine regelmäßige Kolumne. Bei PapyRossa veröffentlichte er seine vielbeachtete Untersuchung zur Finanz- und Wirtschaftskrise »Ende der Party – Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft«.

Lucas Zeise nimmt die Weltwirtschaftskrise ab 2007 zum Anlass, um Stellung und Funktion des Finanzsektors im Kapitalismus zu analysieren. Er schildert, wie und warum dessen Bedeutung im Neoliberalismus größer denn je geworden ist. Er diskutiert dabei die verschiedenen Theorien über das Geld, das – nicht nur im Volksmund – die zentrale Institution und Kategorie im Treiben des Kapitalismus ist. Er geht der Frage nach, welche Rolle staatliche Institutionen für die Existenz von Banken und Finanzmärkten spielen; warum die Finanzinstitutionen einen so nachhaltigen Einfluss auf die Politik haben; wie es den Akteuren am Kapitalmarkt gelingt, immer größere Anteile des Gesamtprofits für sich abzuzweigen. Zeise versucht sich also an einer politischen Ökonomie des Finanzsektors und des Geldes. Die kleinen und großen Krisen des Kapitalismus, Inflation, Währungskrisen und Staatspleiten werden sorgfältig abgehandelt. Abschließend wird diskutiert, welche politischen Schritte notwendig wären, um eine Bändigung des Finanzsektor zu bewerkstelligen.

Inhaltsverzeichnis Einleitung

Rezension in Junge Welt


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