Erschienen im Oktober 2003
- Conrad Schuhler
- *1940, Diplom-Volkswirt. Hat an den Universitäten
München und Manchester sowie an der Yale University und in Berkeley/USA
studiert. Mitarbeiter beim Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung
(ISW) in München. Schreibt u.a. für die Süddeutsche Zeitung,
Die Zeit, GEO und konkret.
Kurztext:
Die Wogen schlugen hoch, als sich nicht nur Rußland und China, sondern
auch Deutschland und Frankreich gegen den Angriff der USA und ihrer Verbündeten
auf den Irak wandten. Dies war zugleich eine Absage an den Anspruch Washingtons,
nach eigenem Gutdünken, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht
und wo auch immer präventiv zuzuschlagen und die Welt mithilfe des
"langdauernden Krieges gegen den Terror" militärisch unter
Kuratel zu stellen. Die Aufregung hat sich vorerst gelegt, doch der Konflikt
schwelt weiter. Was liegt ihm zugrunde und woraus speist sich die sichtbar
gewordene Rivalität? Wer verfolgt dabei welche Absichten, Ziele und
Interessen? Welche Rolle spielt die Bundesrepublik und was ist die Friedensliebe
der rotgrünen Bundesregierung wert? Muß Europa aufrüsten,
um mit den USA mithalten zu können? Um welches Europa geht es überhaupt?
Wie könnte der vielbeschworene eigenständige europäische
Weg aussehen?
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