Marxsche Konjunkturtheorie

Alfred Müller
Die Marxsche Konjunkturtheorie
Eine überakkumulationstheoretische Interpretation

Hochschulschriften 80, 457 Seiten
EUR 32,00 [D] / EUR 32,90 [A] / SFR 43,90


ISBN 978-3-89438-412-8


erschienen im Oktober 2009

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Alfred Müller

Dr. rer. pol., * 1946, studierte Agrarökonomie und Volkswirtschaft in Berlin, Göttingen und Berkeley und lebt als Lehrer und politischer Publizist in Hildesheim


Bis zu seinem Tode betrieb Marx umfangreiche Konjunkturstudien, aber seine Lebenszeit reichte nicht, um eine geschlossene Konjunkturtheorie zu entwickeln. Trotzdem entdeckte er die Konjunkturzyklen mittlerer Länge, Jahre vor Clement Juglar, nach dem sie heute benannt sind. Alfred Müller diskutiert die Marxschen Konjunkturstudien und die vielen folgenden marxistischen Erklärungsansätze, um daraus eine auf der Marxschen Akkumulationstheorie basierende Konjunkturdiagnose und -erklärung abzuleiten. Aus der Entwicklung der Produktivkraft und der Akkumulation des Kapitals ergeben sich im industriellen Kapitalismus Widersprüche, die die Tendenz zum zyklischen und überzyklischen Fall der Profitrate bedingen. Abschließend wird auf Kritikpunkte an der akkumulationstheoretischen Konjunkturerklärung eingegangen.

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