Maria Hörtner: Die unsichtbaren Kämpferinnen

Maria Hörtner
Die unsichtbaren Kämpferinnen
Frauen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien zwischen Gleichberechtigung und Diskriminierung

Hochschulschriften 83, 186 Seiten


EUR 18,00 [D] / EUR 18,50 [A] / SFR 25,90

ISBN 978-3-89438-424-1

erschienen im September 2009

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Maria Hörtner,

*1981, Studium der Soziologie an der Universität Wien mit den Schwerpunkten feministische Theorien und politische Prozesse in Lateinamerika sowie Konfliktforschung. Diverse Studien-und Forschungsaufenthalte in Kolumbien.

Wenig beachtet wird, dass am bewaffneten Konflikt in Kolumbien auch Frauen beteiligt sind – nicht nur als Opfer, sondern ebenso als Kämpferinnen, von staatlichen Sicherheitskräften über rechte paramilitärische Organisationen bis hin zu den diversen Guerilla-Gruppierungen. Bei den FARC machen sie bis zu 40 Prozent der Kampfeinheiten aus. Diese »Unsichtbarkeit« beruht auf traditionellen Geschlechterkonzeptionen. Anhand von Interviews untersucht Maria Hörtner die Stellung von Frauen innerhalb der bewaffneten Gruppierungen wie nach ihrem Austritt aus denselben, geht auf Fragen der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und Intimität ein, arbeitet Elemente von Gleichheit und geschlechtsspezifischer Diskriminierung heraus und skizziert die Situation ehemaliger Kombattantinnen nach ihrer Rückkehr in das zivile Leben.

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