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Christian Girschner
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Erschienen im August 2003
"Dienstleistungen" oder "Dienstleistungsgesellschaft" sind Allerweltsfloskeln, die vorzugsweise dann auftauchen, wenn es um Allerweltsheilmittel für die sozialen und wirtschaftlichen Krisenbereiche geht. Die Forderung nach Ausbau des Dienstleistungssektors ist inzwischen Grundpfeiler der neoliberalen Politikoffensive. Dabei weiß von deren ideologischen Zuarbeitern keiner überzeugend zu sagen, was Dienstleistungen eigentlich seien. Die Ursache dieses Versagens sieht Christian Girschner im besonderen Zugriff dieser Theoretiker auf die bürgerliche Gesellschaft. Das Gerede von der Dienstleistungsgesellschaft entpuppt sich dabei schlichtweg als sozialwissenschaftliche Fiktion. Demgegenüber kommt der Autor zu dem verblüffenden Befund, daß der Dienstleistungssektor nicht gewachsen, sondern in der Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft beständig geschrumpft sei. |
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