Europa ohne Demokratie?

Christian Girschner
Die Dienstleistungsgesellschaft
Zur Kritik einer fixen Idee
Hochschulschriften 46, 140 Seiten
EUR 14,-; SFR 20,90
ISBN 978-3-89438-273-5

 

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Erschienen im August 2003
Girschner, Christian
*1965. Studierte Politik- und Sozialwissenschaft an der Universität Bremen und promovierte dort über die allgemeine Weltmarktdynamik in der Marxschen Kritik der Politischen Ökonomie.
Kurztext:
"Dienstleistungen" oder "Dienstleistungsgesellschaft" sind Allerweltsfloskeln, die vorzugsweise dann auftauchen, wenn es um Allerweltsheilmittel für die sozialen und wirtschaftlichen Krisenbereiche geht. Die Forderung nach Ausbau des Dienstleistungssektors ist inzwischen Grundpfeiler der neoliberalen Politikoffensive. Dabei weiß von deren ideologischen Zuarbeitern keiner überzeugend zu sagen, was Dienstleistungen eigentlich seien. Die Ursache dieses Versagens sieht Christian Girschner im besonderen Zugriff dieser Theoretiker auf die bürgerliche Gesellschaft. Das Gerede von der Dienstleistungsgesellschaft entpuppt sich dabei schlichtweg als sozialwissenschaftliche Fiktion. Demgegenüber kommt der Autor zu dem verblüffenden Befund, daß der Dienstleistungssektor nicht gewachsen, sondern in der Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft beständig geschrumpft sei.

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