Die deutsche Linke, der Zionismus ...

Wolfgang Gehrcke / Jutta von Freyberg / Harri Grünberg
Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahost-Konflikt
Eine notwendige Debatte

Neue Kleine Bibliothek 139, Broschur, 270 Seiten
EUR 16,90 [D] / EUR 17,50 [A] / SFR 24,90

ISBN 978-3-89438-410-4


erschienen im April 2009

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Wolfgang Gehrcke,

*1943. Mitglied des Deutschen Bundestags und Obmann für »Die Linke« in dessen Auswärtigem Ausschuss. Gehört dem Vorstand seiner Partei an und ist ihr außenpolitischer Sprecher

Jutta von Freyberg,

Dr. phil., *1944. Studium der Politikwissenschaft und Soziologie in Frankfurt/M. und Marburg;

Harri Grünberg,

*1951 im Lager für Displaced Persons in Feldafing/Wolfratshausen. Aufgewachsen in Rio de Janeiro und Caracas. Militärdienst in Israel unter Ariel Sharon während des Yom-Kippur-Krieges. Studium der Politikwissenschaft in Frankfurt/M.

Ist Frieden zwischen Israel und den Palästinensern noch möglich? Wie kann der Nahost-Konflikt gelöst werden? Können die deutschen Linken einen positiven Beitrag dazu leisten? Ist die Solidarität mit allen Opfern obsolet? Die Autoren beschreiben die Wurzeln des Konflikts, seine Entstehung und Entwicklung im Lauf von mehr als 100 Jahren. Sie zeigen die verschiedenen Strömungen innerhalb des Zionismus auf und die Auseinandersetzungen in der deutschen Arbeiterbewegung mit dem Anti­semitismus. Sie untersuchen die Begleiterscheinungen der Staatsgründung Israels im Kontext des deutschen Faschismus und des Holocaust sowie des beginnenden »Kalten Kriegs«. Sie diskutieren die Bedeutung von Begriffen wie Zionismus, Kolonialismus, Imperialismus und ihres jeweiligen Gegenparts: Antizionismus, Antikolonialismus und Antiimperialismus als Reizwörter der aktuellen Debatte. Die Autoren wollen einen Beitrag dazu leisten, dass Kenntnis und Erkenntnis an die Stelle von Bekenntnis treten.

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