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Johannes Fülberth |
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Aus der großen Zahl politischer Gewalttaten am Ende der Weimarer Republik greift diese Untersuchung eine kleine, aber signifikante Gruppe heraus: Bewaffnete Konflikte zwischen Kommunisten, Sozialdemokraten und SA mit Todesfolge. Ab 1929 versuchte die NSDAP verstärkt in die traditionell roten Viertel Berlins einzubrechen und eigene Strukturen zu errichten. Dabei setzte die SA Gewalt strategisch als Mittel ein. Das kommunistische und sozialistische Milieu war auf diese Kombination von Durchdringung und Brutalität nicht vorbereitet. Es reagierte reflexhaft auch dies bisweilen mit Todesfolge. Schlaglichtartig beleuchtet die Untersuchung anhand von 17 Gerichtsverfahren diese Auseinandersetzungen. Besonderes Augenmerk gilt den Richtern. Inwieweit spiegelten ihre Urteile antisozialistische Voreingenommenheit wider?
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