Benjamin Moldenhauer: Die Einverleibung der Gesellschaft

Johannes Fülberth
»… wird mit Brachialgewalt durchgefochten«
Bewaffnete Konflikte mit Todesfolge vor Gericht – Berlin 1929 bis 1932/33

Hochschulschriften 87, 154 Seiten, mit Abb.

EUR 14,00 [D] / 14,40 [A] / SFR 20,90

ISBN 978-3-89438-462-3

erschienen im März 2011

in den Warenkorb


Aus der großen Zahl politischer Gewalttaten am Ende der Weimarer Republik greift diese Untersuchung eine kleine, aber signifikante Gruppe heraus: Bewaffnete Konflikte zwischen Kommunisten, Sozialdemokraten und SA mit Todesfolge. Ab 1929 versuchte die NSDAP verstärkt in die traditionell roten Viertel Berlins einzubrechen und eigene Strukturen zu errichten. Dabei setzte die SA Gewalt strategisch als Mittel ein. Das kommunistische und sozialistische Milieu war auf diese Kombination von Durchdringung und Brutalität nicht vorbereitet. Es reagierte reflexhaft – auch dies bisweilen mit Todesfolge. Schlaglichtartig beleuchtet die Untersuchung anhand von 17 Gerichtsverfahren diese Auseinandersetzungen. Besonderes Augenmerk gilt den Richtern. Inwieweit spiegelten ihre Urteile antisozialistische Voreingenommenheit wider?

Inhaltsverzeichnis Personenregister


PapyRossa Verlag, Luxemburger Str. 202, 50937 Köln
tel 49 / 221 / 44 85 45
fax 49 / 221 / 44 43 05
e-Mail: mail@papyrossa.de
www.papyrossa.de