1930. Historiker, lebt in Berlin. Brachte als erster
den berühmten OMGUS-Bericht im vollen Wortlaut an die Öffentlichkeit.
Erschienen: Mai 2001
Kurztext:
Wie war das mit der Deutschen Bank im Faschismus? Hat sie an "Arisierungen",
Zwangs- und Sklavenarbeit profitiert? Welche Rolle hat sie gespielt
bei der Rüstungs- und Kriegsfinanzierung oder der Ausplünderung besetzter
Länder? Wie konnte sie ihre wirtschaftliche Macht über den Krieg hinwegretten?
Wie ihren politischen Einfluß in der BRD restaurieren? Hing das mit
Konrad Adenauers Schulden und seinen Verpflichtungen gegenüber Hermann
Josef Abs zusammen? Eberhard Czichon hat Aktenbestände ausgewertet,
die einst in der DDR lagerten und heute bei der Deutschen Bank ruhen.
Das Buch führt seine vergriffene Studie von 1995 fort. Er setzt sich
mit den Historikern der Deutschen Bank auseinander und äußert sich erstmals
auch zum Prozeß, den deren Vorstand in den 70er Jahren gegen ihn anstrengte.
Vieles, was ihm damals gerichtlich untersagt wurde, kann heute nicht
mehr ernsthaft bestritten werden.