Veranstaltungen mit unseren Autoren

20.06.2017
Hamburg
Thema, Beginn und Ort folgen

Veranstaltung:
Syrien

mit
Karin Leukefeld,
*1954, Studium der Ethnologie, Islam- und Politikwissenschaften. Berichtet seit dem Jahr 2000 als freie Journalistin aus dem Nahen und Mittleren Osten für Tages- und Wochenzeitungen sowie den ARD-Hörfunk

Bis vor wenigen Jahren war Syrien ein aufstrebendes, heute ist es ein verbranntes Land. Millionen Menschen haben alles verloren, die Gesellschaft ist tief gespalten. Der von außen angeheizte Krieg, die politische Isolierung und die Sanktionen von USA und EU haben ebenso die aufblühende Ökonomie zerstört wie die syrische Reformbewegung. Nicht besser sieht es im Irak aus. Gesellschaftlich zerrüttet, konfessionell zerrissen, wirtschaftlich am Boden, von Terrorismus überzogen, so lautet das Ergebnis der US-geführten Militärintervention und Besatzungspolitik. Nichtstaatliche Akteure wie der »Islamische Staat« und andere Kampfverbände bestimmen hier wie in Syrien das Geschehen. Der Krieg mit seiner Flüchtlingskatastrophe destabilisiert aber auch zunehmend die Nachbarländer. Das Buch erläutert, wie und warum die Region des »Fruchtbaren Halbmondes« in Flammen aufgeht, welche Auswirkungen dies auf die betroffenen Staaten und ihre Gesellschaften hat und welche Perspektiven sich abzeichnen.

LeukefeldKarin Leukefeld:
Flächenbrand
Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat
Neue Kleine Bibliothek 208, 262 Seiten
2., aktualisierte und erweiterte Auflage


EUR 14,90 [D]
ISBN 978-3-89438-577-4

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21.06.2017, 19.30 Uhr
AWO-Tagesstätte
Rudolf-Breitscheid-Straße 40
Wedel (Holstein)

Veranstaltung:
Krieg in Syrien

mit
Karin Leukefeld,
*1954, Studium der Ethnologie, Islam- und Politikwissenschaften. Berichtet seit dem Jahr 2000 als freie Journalistin aus dem Nahen und Mittleren Osten für Tages- und Wochenzeitungen sowie den ARD-Hörfunk

Bis vor wenigen Jahren war Syrien ein aufstrebendes, heute i
st es ein verbranntes Land. Millionen Menschen haben alles verloren, die Gesellschaft ist tief gespalten. Der von außen angeheizte Krieg, die politische Isolierung und die Sanktionen von USA und EU haben ebenso die aufblühende Ökonomie zerstört wie die syrische Reformbewegung. Nicht besser sieht es im Irak aus. Gesellschaftlich zerrüttet, konfessionell zerrissen, wirtschaftlich am Boden, von Terrorismus überzogen, so lautet das Ergebnis der US-geführten Militärintervention und Besatzungspolitik. Nichtstaatliche Akteure wie der »Islamische Staat« und andere Kampfverbände bestimmen hier wie in Syrien das Geschehen. Der Krieg mit seiner Flüchtlingskatastrophe destabilisiert aber auch zunehmend die Nachbarländer. Das Buch erläutert, wie und warum die Region des »Fruchtbaren Halbmondes« in Flammen aufgeht, welche Auswirkungen dies auf die betroffenen Staaten und ihre Gesellschaften hat und welche Perspektiven sich abzeichnen.

LeukefeldKarin Leukefeld:
Flächenbrand
Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat
Neue Kleine Bibliothek 208, 262 Seiten
2., aktualisierte und erweiterte Auflage


EUR 14,90 [D]
ISBN 978-3-89438-577-4

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Freitag 30. Juni 2017,18 Uhr
Bennoplatz 6
1080 Wien

Veranstalter:
Partei der Arbeit

Veranstaltung zum Buch
Die Warenproduktion und ihr Ende

mit
Gerfried Tschinkel
Mag. rer. soc. oec., *1978, hat Volkswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien studiert. Er ist freischaffender Journalist und publiziert zu Fragen der politischen Ökonomie, bisher insbesondere zur Werttheorie und zu Fragen der kapitalistischen Entwicklung.
.

Die längste Zeit produzierten die Menschen gemeinsam, ohne Privateigentum, die Produkte gehörten der Gemeinschaft. Später wurden zwischen verschiedenen Gemeinwesen Geschenke ausgetauscht. Als im Neolithikum ein dauerhaftes Mehrprodukt erzeugt wurde, nahmen die Tauschakte zu. Dieses Mehrprodukt wird im Kapitalismus von den Kapitalisten angeeignet. Dessen Überwindung muss nicht nur das Privateigentum an den Produktionsmitteln, sondern die ganze bisherige Aneignungsweise aufheben. Das Mehrprodukt wird nun gesellschaftlich angeeignet. Der real existierende Sozialismus hat dem Gewinn großen Spielraum gegeben, ein Teil des Mehrprodukts wurde von Einzelbetrieben mit weitreichender Selbstständigkeit angeeignet. Sie agierten als Tauschakteure. Das führte zu planwidriger Verteilung mit Ungleichgewichten in der Produktion wie zu Mangelsituationen bei der Güterversorgung. Gerfried Tschinkel deckt auf, wie das Wertgesetz speziell in der DDR wirkte. Was ist daraus für kommende postkapitalistische Gesellschaften zu lernen?

Tschinkel: WarenproduktionGerfried Tschinkel
Die Warenproduktion und ihr Ende
Grundlagen einer sozialistischen Wirtschaft

Hochschulschriften 100, 101 Seiten
EUR 12,00 [D] /
ISBN 978-3-89438-643-6

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Dienstag 10.10.2017
19.00 Uhr
Regenbogenfabrik, Kino Lausitzer Str. 22
Berlin

Veranstalter:
Schokofabrik in Kooperation mit der Regenbogenfabrik

Anmeldung unter
+49 (0)30 - 615 29 99
oder bildung(at)schokofabrik.de

Veranstaltung
»Die haben gedacht, wir waren das«

mit Özge Pinar Sarp, Autorin, Politologin, Beobachterin der NSU-Prozesse

Welche Spuren hinterlassen Rassismus und rechte Gewalt in der migrantischen Community? Wie hat es sich auf die Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keup­straße ausgewirkt, dass sie selbst dieser Tat verdächtigt wurden? Zu den Vorwürfen der Ermittler gehörten: Streit unter türkischen Geschäftsleuten, Verbindungen zum Rotlichtmilieu, dem Drogenhandel und zur Türsteherszene – Innenminister Otto Schily schloss am Tag nach dem Attentat einen terroristischen Hintergrund aus. Zum NSU-Komplex sind inzwischen zahlreiche Publikationen erschienen, die Sichtweise der Betroffenen hat dabei bisher wenig Raum bekommen. Opfer und ihre Angehörigen, Persönlichkeiten aus Publizistik, Wissenschaft und Politik, Akteure der antirassistischen Arbeit, Bekannte und Unbekannte, allesamt mit Migrationshintergrund, nehmen in diesem Buch Stellung, geben ihre Erfahrungen wieder, beleuchten die Auswirkungen des NSU-Terrors sowie der um sich greifenden rassistischen Gewalt und schildern, wie das auf sie wirkt und was sie dabei bewegt. Mit Beiträgen von Lale Akgün, Emre Arslan, Bahar Aslan, Emine Aslan, Caner Aver, Naim Balıkavlayan, Ali Ba ş, Tanıl Bora, Kemal Bozay, Murat Çakır, Fatih Çevikkollu, Karim Fereidooni, Tuna Fırat, Cemile Giousouf, Serap Güler, Nuran Joerißen, Yılmaz Kahraman, Yasemin Karaka şoğlu, Tayfun Keltek, Ahmet Küllahçı, Orhan Mangitay, Irene Mihalic, Niema Movassat, Eymen Nahali, Yavuz Selim Narin, Miltiadis Oulios, Cem Özdemir, Yücel Özdemir, Funda Özfırat, Özge Pınar Sarp, Ali Şirin, Azize Tank, Ebru Ta şdemir, Ayça Tolun, Akdem Ünal, Haci-Halil Uslucan, Çağan Varol, İbrahim Yetim und Kutlu Yurtseven.

Bozay u.-a.: Die haben gedacht wir waren dasBozay, Kemal / Aslan, Bahar / Mangitay, Orhan / Özfirat, Funda (Hg.):
Die haben gedacht, wir waren das
MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus
Neue Kleine Bibliothek 228, 293 Seiten

EUR 12,90 [D]
ISBN 978-3-89438-614-6

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