Veranstaltungen mit unseren Autoren

Mo., 3. April, 20:00 Uhr
Buchladen zur Schwankenden Weltkugel / Café Morgenrot
Kastanienallee 85
10435 Berlin

Veranstaltung
Paul Mason, der Postkapitalismus und der Traum vom grenzenlosen Überfluss

mit
Rainer Fischbach,
*1950. Arbeitet als Software-Experte in der Industrie. Lehrte Informatik an der Dualen Hochschule ­Baden-Württemberg und forschte als Mitglied der Studiengruppe Peace Research and European Security zur militärischen Technologiefolgen-Abschätzung. Zuletzt bei PapyRossa »Mensch – Natur – Stoffwechsel. Versuche zur Politischen Technologie«.

Derzeit ist es populär, nicht nur das Ende des Kapitalismus anzusagen, sondern auch auszumalen, was nach ihm kommt. So verkündet Paul Mason publikumswirksam eine postkapitalistische Zukunft, in der grenzenloser Überfluss herrscht. Ermöglichen soll dies eine vernetzte digitale Technik: Dank ihrer solle materielle Produktion so einfach erfolgen wie das Copy & Paste digitaler Fragmente und könnten all die Aufgaben gesellschaftlicher Planung und Steuerung, an denen frühere Versuche gescheitert sind, bruchlos gelingen. Enthält digitale Informationstechnik auch Potenziale zur Steigerung der Produktivität von Arbeit und Ressourcen wie für die gesellschaftliche Planung, so beruht diese Utopie doch auf einer Überschätzung von deren Möglichkeiten. Dahinter verbirgt sich ein fundamentales Missverständnis nicht nur dieser Technik, sondern auch der Probleme materieller Produktion sowie dessen, was Natur- und ­Gesellschaftswissenschaften zu leisten vermögen. Angesichts wachsender Popularität solcher Missverständnisse erscheint ihre explizite Kritik angezeigt.

Fischbach: UtopieRainer Fischbach:
Die schöne Utopie
Paul Mason, der Postkapitalismus und der Traum vom grenzenlosen Überfluss
Neue Kleine Bibliothek 238, etwa 120 Seiten

EUR 12,90 [D]
ISBN 978-3-89438-630-6

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11.4.2017, 19 Uhr
Ladengalerie der jungen Welt
Torstr. 6, 10119 Berlin

Berliner Buchpremiere
Das Netz in unsere Hand!

mit
Thomas Wagner,
Dr. phil., *1967. Kultursoziologe und Publizist. Zahlreiche Bücher und Artikel in der Fachpresse und in Publikumszeitschriften.

Google, Facebook, Twitter und Co. sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Internetkonzerne sind so mächtig geworden, dass ihre Chefs von demokratisch gewählten Regierungen wie Häupter souveräner Staaten behandelt werden. In seiner Streitschrift erläutert Thomas Wagner, wie es dazu kommen konnte. Die Dynamik der Digitalwirtschaft begünstigt die Herausbildung von Supermonopolen. Wie kann deren ständig wachsende Macht gebändigt werden? Eine demokratische Neuausrichtung der technologischen Entwicklung ist notwendig, damit die gerade erst begonnene Digitalisierung ihr Befreiungspotenzial entfalten kann, statt in der Sackgasse einer ökonomischen wie politischen Datenknechtschaft zu enden. Die Entwicklung einer Reformstrategie ist gefordert. Es geht um die Rückeroberung des von privaten Interessen bedrängten öffentlichen Raums. Der Aufbau eines öffentlich-rechtlichen Internets wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg vom digitalen Monopolkapitalismus zur Datendemokratie. Aus dem Internet der Konzerne muss ein demokratisches Bürgernetz werden.

Wagner_NetzThomas Wagner
Das Netz in unsere Hand!
Vom digitalen Kapitalismus zur Datendemokratie
Neue Kleine Bibliothek 243, 166 Seiten

EUR 13,90 [D]
ISBN 978-3-89438-635-1

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Donnerstag, 20. April 2017
20:00 Uhr
KUNO (Kultur Nord)
Wurzelbauerstr. 29
90409 Nürnberg
Bibliothek / Arbeitskreis politische Philosophische

Die schöne Utopie
Paul Mason, der Postkapitalismus und der Traum vom grenzenlosen Überfluss

mit
Rainer Fischbach,
*1950. Arbeitet als Software-Experte in der Industrie. Lehrte Informatik an der Dualen Hochschule ­Baden-Württemberg und forschte als Mitglied der Studiengruppe Peace Research and European Security zur militärischen Technologiefolgen-Abschätzung. Zuletzt bei PapyRossa »Mensch – Natur – Stoffwechsel. Versuche zur Politischen Technologie«.

Derzeit ist es populär, nicht nur das Ende des Kapitalismus anzusagen, sondern auch auszumalen, was nach ihm kommt. So verkündet Paul Mason publikumswirksam eine postkapitalistische Zukunft, in der grenzenloser Überfluss herrscht. Ermöglichen soll dies eine vernetzte digitale Technik: Dank ihrer solle materielle Produktion so einfach erfolgen wie das Copy & Paste digitaler Fragmente und könnten all die Aufgaben gesellschaftlicher Planung und Steuerung, an denen frühere Versuche gescheitert sind, bruchlos gelingen. Enthält digitale Informationstechnik auch Potenziale zur Steigerung der Produktivität von Arbeit und Ressourcen wie für die gesellschaftliche Planung, so beruht diese Utopie doch auf einer Überschätzung von deren Möglichkeiten. Dahinter verbirgt sich ein fundamentales Missverständnis nicht nur dieser Technik, sondern auch der Probleme materieller Produktion sowie dessen, was Natur- und ­Gesellschaftswissenschaften zu leisten vermögen. Angesichts wachsender Popularität solcher Missverständnisse erscheint ihre explizite Kritik angezeigt.

Fischbach: UtopieRainer Fischbach:
Die schöne Utopie
Paul Mason, der Postkapitalismus und der Traum vom grenzenlosen Überfluss
Neue Kleine Bibliothek 238, etwa 120 Seiten

EUR 12,90 [D]
ISBN 978-3-89438-630-6

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